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01.04.2025 WISSEN & TIPPS

Vom Ursprung bis zur Perfektion: Die faszinierende Welt des Sauerteigs

Sauerteig ist eine der ältesten Methoden zur Brotherstellung und hat eine reichhaltige Geschichte, die sich über Jahrtausende erstreckt. Diese handwerkliche Kunstform hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und lässt uns heute neugierig darauf blicken, welche modernen Verfahren bei der Herstellung von Sauerteig zum Einsatz kommen. In dieser Reise durch die Welt des Sauerteigs wollen wir sowohl die historischen Wurzeln als auch die wissenschaftlichen Hintergründe beleuchten, um das handwerkliche Können und die geschmacklichen Möglichkeiten, die Sauerteig bietet, umfassend zu verstehen.


Die Geschichte des Sauerteigs

Die Ursprünge des Sauerteigs reichen bis in die Antike zurück. Bereits vor etwa 6.000 Jahren, im alten Ägypten, wurde Sauerteigbrot gebacken. Die Ägypter entdeckten zufällig, dass eine Mischung aus Mehl und Wasser, die über längere Zeit stehen blieb, zu gären begann. Diese natürliche Fermentation führte dazu, dass das Brot lockerer und schmackhafter wurde – ein echter Glücksfall für die damaligen Bäcker! Über Jahrhunderte hinweg verbreitete sich das Wissen über diese Backmethode in verschiedenen Kulturen.

Im Mittelalter gewann der Sauerteig in Europa an Bedeutung, wobei Klöster eine zentrale Rolle spielten. Mönche dokumentierten ihre Kenntnisse über Fermentationstechniken und entwickelten diese systematisch weiter. Sauerteig war lange Zeit die gängige Methode zur Brotherstellung, bis im 19. Jahrhundert die industrielle Hefe Einzug hielt und die Backkultur revolutionierte. Diese Entwicklung führte zu einer Standardisierung und Vereinfachung des Backprozesses, doch die Liebe zum handwerklichen Sauerteig blieb ungebrochen.

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